Wo Koch- und Sprachkunst 

zueinander finden.

Rundbrief Juli und August 2018

 

 

Sie kennen (fast) alle unsere Wochenkarte, auf der wir immer einen uns zur aktuellen Situation passend erscheinenden Spruch platzieren. Einen wollen wir Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten. Er stammt von Reiner Calmund, dem ehemaligen Chef von Bayer 04 Leverkusen: „Bevor wir für einen Torwart 15 bis 20 Millionen Mark bezahlen, stelle ich mich selbst ins Tor.“ Nun, noch niemand hat Herrn Calmund im Tor stehen sehen, aber der momentane „Marktwert“ der 22 Leverkusen-Spieler liegt zur Zeit bei über 395 Millionen Euro (Quelle: https://www.transfermarkt.de/bayer-04-leverkusen/startseite/verein/15). Wir haben die Anführungszeichen bewusst gesetzt, weil dadurch deutlich wird, dass Fußball mehr denn je eine Branche ist, in der Milliarden umgesetzt werden und die allein in Deutschland 110.000 Vollzeitarbeitsplätze generiert und Millionen vor den Fernseher lockt.


„Unser Restaurant ist fußballfreie Zone.“ Das haben wir im Internet geschrieben, und viele von Ihnen haben es an dem einen oder anderen Tag während der Weltmeisterschaft schon genossen, in der bei uns herrschenden ruhigen Atmosphäre Speisen und Getränke zu sich nehmen zu können – ohne dass „Tooor!“- Jubelgeschrei oder kollektives Stöhnen über vertane Chancen sie gestört hätte.

Auch am Montag, dem 2. und am Montag, dem 9. Juli bleiben Sie von den Massengeräuschen verschont, während Sie unsere Montagsgerichte genießen können. Diese finden Sie hier. Danach ist der Trubel ja vorbei.




Unsere neue Kaffeekreation aus der Pressstempelkanne

Erinnern Sie sich? Wenn Sie früher in ein Café gingen, gab es Filterkaffee – und „draußen nur Kännchen“.
Heute können Sie allein bei uns zwischen 8 verschiedenen Kaffeezubereitungen aus unseren Maschinen wählen. Nun kommt eine altbekannte neu hinzu: Der aromatische Aufguss in der Pressstempelkanne.

Während um uns herum oft alles schnell gehen muss und hektisch wirkt, möchten wir Ihnen einen kleinen Moment der Kontemplation schenken: Unsere freundlichen Menschen hinterm Tresen geben ganz frisch gemahlenen Kaffee in die vorgewärmte Kanne, lassen ihn mit wenig heißem Wasser etwas aufquellen und gießen mit nicht mehr kochendem Wasser auf. Dann bringen Sie Ihnen die Kanne an den Platz – und Sie können ihn mit Hilfe einer kleinen Sanduhr genau vier Minuten ziehen lassen. Wirklich: ein Moment zum Innehalten. In dieser Zeit entfaltet das Pulver, eine ganz spezielle Röstung, sein ganzes volles Aroma. Die Kaffeeöle und -fette haben viel Zeit, mehr als im Automaten, und gehen ungehindert in das Wasser über. Der Kaffee wird besonders vollmundig.

Unsere Rösterei hat ausgewählte Sorten für den „French-Press“ zur Verfügung gestellt. Informationen zu den Geschmacksrichtungen finden Sie regelmäßig an Ihrem Platz.
Ein Kännchen fasst zwei Tassen – wir geben ein kleines, feines hausgebackenes Gebäckteilchen dazu. Probieren Sie es aus. 

Ein Espresso für Ahmad



Wir wollen Ihnen eine kurze Zwischenmeldung zur Aktion geben. Wir verschweigen's nicht: Wir haben sehr unterschiedliche Reaktionen erfahren: Krasseste Ablehnung, bis hin zu Verlust von Gästen. Darüber sind wir ein bisschen traurig. Aber es gab und gibt auch viel volle Unterstützung und Zustimmung. Darüber freuen wir uns riesig. Vielen Dank dafür.

Aus aktuellem Anlass - siehe oben - und weil wir auf unseren Tischen nicht so viel Platz für Aufsteller haben, unterbrechen wir die Aktion, um unser neues Produkt gut einführen zu können.


Den ganz besonderen literarischen Leckerbissen im Juli finden sie hier!

Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit, und wir bitten Sie: Reservieren Sie rechtzeitig, denn dann können wir Ihnen - erstens - die besten Plätze anbieten und - zweitens - uns länger auf Sie freuen.